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 Nastättens Chronist Wilhelm Werner weilß zu erzählen, daß Adolf Krämer 1867 geboren und somit ein Klassenkamerad seines Vaters war. Dieser habe immer gesagt, die Frau sei schwanger gewesen, und an ihrem Beerdigungstag habe sich der Ehemann „im Bolles" mit seinen Hosenträgern am Fensterkreuz erhängt, ohne vorher ein Geständnis abzulegen. Nastättens Chronist Wilhelm Werner weilß zu erzählen, daß Adolf Krämer 1867 geboren und somit ein Klassenkamerad seines Vaters war. Dieser habe immer gesagt, die Frau sei schwanger gewesen, und an ihrem Beerdigungstag habe sich der Ehemann „im Bolles" mit seinen Hosenträgern am Fensterkreuz erhängt, ohne vorher ein Geständnis abzulegen.
-Das „Civilstandsregister" der ev. Pfarrei Nastätten bestätigt, daß Adolf Martin Krämer als Sohn des Drechslers Philipp Adam Krämer am 22. April 1867 in Nastätten geboren wurde. Aus dem Trauregister 4/1890 geht allerdings hervor, daß der Selbstmord sich am 1. Februar 1891 ereignete. Der damals amtierende Pfarrer Klein vermerkt in einer Randnotiz den Mordfall nebst Todesursache und fügt hinzu: "Der auf ihren Ehemann sich übertragende Verdacht, seine Frau getötet zu haben,+Das „Civilstandsregister" der ev. Pfarrei Nastätten bestätigt, daß Adolf Martin Krämer als Sohn des Drechslers Philipp Adam Krämer am 22. April 1867 in Nastätten geboren wurde. Aus dem Trauregister 4/1890 geht allerdings hervor, daß der Selbstmord sich am 1. Februar 1891 ereignete. Der damals amtierende Pfarrer Klein vermerkt in einer Randnotiz den Mordfall nebst Todesursache und fügt hinzu: "Der auf ihren Ehemann sich übertragende Verdacht, seine Frau getötet zu haben, brachte diesen ins Gefängnis, in welchem er sich am 1. Februar 1891 erhenkte. Eine Bestattung ist in den Nastätter Kirchenbüchern nicht registriert. Dies spricht für Konrad Hehners Version, man habe die Leiche des Selbstmörders an den Füßen die Treppe heruntergezogen in den Hof des Amtsgerichts und sie an der Friedhofsmauer ohne Geistlichen verscharrt. Überliefert ist die "Grabrede" eines Mitwirkenden:
  
 +"Da liegt er in der Gruft der Schuft.
 +Mer decke'n zu met Lahm
 +unn gehn dann haam."
  
- +Der Chronist berichtet von einem gußeisernen Kreuz auf dem Grab der Ermordeten, dessen Inschrift auf den bis heute ungeklärten Mordfall hinwies:
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-brachte diesen ins Gefängnis, in welchem er sich am 1. Februar 189] erhenkte." +
-Eine Bestattung ist in den Nastätter Kirchenbüchern nicht registriert. Dies spricht für Konrad Hehners Version, man habe die Leiche des Selbstmörders an den Füßen die Treppe heruntergezogen in den Hof des Amtsgerichts und sie an der Fried- hofsmauer ohne Geistlichen verscharrt. Überliefert ist die ,Grabrede" cines Mit- +
-wirkenden: +
- +
-„Da liegt er in der Grufi. +
-der Schuft. +
- +
-Mer decke'n zu met Labm +
-unn gebn dann haam." +
- +
-Der Chronist berichtet von einem gußeisernen Kreuz auf dem Grab der Ermor- deten, dessen Inschrift auf den bis heute ungeklärten Mordfall hinwies:+
 „Ob dein Gatte dich ernmordet, „Ob dein Gatte dich ernmordet,
- +glaubt man, doch man weiß es nicht.
-glaubr man, doch man weiß es nicht.+
 Weil durch Selbstmord er entzogen Weil durch Selbstmord er entzogen
- 
 sich dem irdischen Gericht." sich dem irdischen Gericht."
-Aus „Nastätter Oktobermarkt", einer Beilage der „Rhein-Lahn-Zeitung 24.10.1990. Auch diese Veröffentlichung brachte keine neuen Erkenntnisse. 
- 
-vom 
- 
-Von meinem iPhone gesendet 
  
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