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| - | ===== Hans-Peter Kürten - 1957 bis 1965, Bürgermeister in Nastätten | + | ==== Hans-Peter Kürten - 1957 bis 1965, Bürgermeister in Nastätten ==== |
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| Drum ist der Weg zur Bildung | Drum ist der Weg zur Bildung | ||
| bei uns so hoch und steil. | bei uns so hoch und steil. | ||
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| + | ==== Perle am Mühlbachstrand - Elise Pfeiffer, Nastätten ==== | ||
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| + | " | ||
| + | als Luftkurort im deutschen Land. | ||
| + | Mit seinen Tälern, seinen Höhn, | ||
| + | und seinen Wäldern einzig schön. | ||
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| + | Zur Wandrung lockt der Pollmerstall, | ||
| + | Dauborn, das schöne Wiesental. | ||
| + | Wer gerne weiter wandern will, | ||
| + | der nehm das " | ||
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| + | Im " | ||
| + | Der Wald lädt zum Spaziergang ein | ||
| + | und bietet freundlich Rast und Ruh. | ||
| + | manch schöner Fernblick noch dazu. | ||
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| + | Wer mehr für Bergesteigen ist | ||
| + | und gerne Höhenluft genießt, | ||
| + | der braucht nicht erst in weite Fern | ||
| + | zu ziehn, | ||
| + | ich weise nur auf unsern " | ||
| + | |||
| + | Ein schöner Weg führt hin zum " | ||
| + | der herrlich liegt im Wiesental, | ||
| + | mit seinem Quell, der sprudelnd quillt, | ||
| + | wo mancher schon den Durst gestillt. | ||
| + | |||
| + | Doch unterwegs wird Halt gemacht, | ||
| + | verständnisvoll der Bau betracht, | ||
| + | der dienen soll zum Wohl für Jung und Alt | ||
| + | und stolz sich nennt: „Nastätter Badeanstalt“ | ||
| + | |||
| + | Weil man Bequemlichkeit heut liebt, | ||
| + | sich Bahn und Post viel Mühe gibt. | ||
| + | Sie unterhalten Busverkehr | ||
| + | Jetzt durch den Taunus kreuz und quer. | ||
| + | |||
| + | Im Fiug kann man die Welt besehn, | ||
| + | schnell gehts durch Wälder, | ||
| + | über Höhn. | ||
| + | Liegt unser Städtchen auch nicht | ||
| + | grad am Rhein, | ||
| + | zur frohen Rast kehrt man | ||
| + | doch gern drin ein. | ||
| + | |||
| + | Wer Ruhe und Erholung will, | ||
| + | wählt Nastätten zum Reiseziel. | ||
| + | Noch manche Schönheit birgt der Ort | ||
| + | in näherer Umgebung dort. | ||
| + | |||
| + | Fehlt auch ne Burg aus früherer Zeit | ||
| + | so zeugt doch von Vergangenheit | ||
| + | manch alter Bau. | ||
| + | Als Perle ist bekannt – NASTÄTTEN am schönen Mühlbachstrand. | ||
| + | |||
| + | ==== Rezept aus der alten Amts-Apotheke – Verfasser unbekannt ==== | ||
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| + | Man nehme zwölf Monate, | ||
| + | putze sie ganz sauber von Bitterkeit, | ||
| + | Geiz, Pedanterie und Angst | ||
| + | und zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile, | ||
| + | so daß der Vorrat genau für ein Jahr reicht. | ||
| + | Es wird jeder Tag einzeln angerichtet | ||
| + | aus einem Teil Arbeit | ||
| + | und zwei: Teilen Frohsinn und Humor. | ||
| + | Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus | ||
| + | hinzu, einen Teelöffel Toleranz, | ||
| + | ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt. | ||
| + | Dann wird die Masse sehr reichlich | ||
| + | mit Liebe übergossen. | ||
| + | Das fertige Gericht schmücke man | ||
| + | mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten | ||
| + | und serviere es täglich | ||
| + | mit Heiterkeit! | ||
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| + | ==== Gedanken in der Weihnachtszeit - Dora Gasteyer im Dezember 1984 ==== | ||
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| + | Von draußen vom Walde komm ich her, | ||
| + | ich muss euch sagen - es weihnachtet sehr. | ||
| + | Das war die Wahrheit vor vielen Jährchen, | ||
| + | doch heute ist dieser Satz ein Märchen, | ||
| + | ja - es weihnachtet nur noch in unserem Walde | ||
| + | und auch dieser wird in der Zukunft zur Halde, | ||
| + | ein Opfer der Neuzeit, Zerstörung der Träume | ||
| + | und an Weihnachten gibt es dann Gummibäume. | ||
| + | Die Technik ersetzt unerreicht die Natur | ||
| + | und das Ende wird schrecklich, | ||
| + | Alles geht automatisch ohne Herz und Gefühl | ||
| + | und sie erreichen langsam, doch sicher ihr Ziel, | ||
| + | Nur Folter und Terror und Krieg wird verbreitet, | ||
| + | was gilt noch der Mensch - er lebt - dass er leidet, | ||
| + | er wird vernichtet, kaum, dass er geboren | ||
| + | ist die Nächstenliebe für immer verloren? | ||
| + | An erster Stelle stehen Mammon und Macht | ||
| + | und Rache und Habgier - der Teufel, er lacht | ||
| + | und er, der diesen Samen gesät, | ||
| + | ist stolz auf die Ernte, denn sie wird jetzt gemäht. | ||
| + | Die Intelligenz steht auf höchster Stufe, | ||
| + | doch sie seh’n nicht das Nächste und folgen dem Rufe, | ||
| + | der hinaufführt ins All und hinab in die Hölle, | ||
| + | drum bitte ich euch an dieser Stelle, | ||
| + | nicht weiterhin blind in das Dunkel zu irren, | ||
| + | besinnt euch, ihr Menschen, entrinnt diesen Wirren, | ||
| + | Ihr seid nicht allmächtig, | ||
| + | ein winziges Korn bloß in Mutter Natur, | ||
| + | sie kann euch vernichten, laut oder still, | ||
| + | wie auch immer und- wann sie will. | ||
| + | Wandelt den Neid und die Sucht zum Guten, | ||
| + | erhebt euer Haupt aus diesen Fluten, | ||
| + | denn nur der Wille des Einzelnen zählt | ||
| + | wenn man die andere Richtung wählt. | ||
| + | Rettet das Schiff, das so haltlos treibt | ||
| + | und helft mir, dass der Sinn der Weihnacht bleibt. | ||
| + | Geben und Schenken und alle vereint | ||
| + | doch es sind nicht Brillanten, es ist Liebe gemeint, | ||
| + | Ruhe und Frieden und Einigkeit | ||
| + | und das nicht nur zur Weihnachtszeit. | ||
| + | Von draußen vom Walde komm ich her | ||
| + | überdenkt meine Worte, ich bitte euch sehr. | ||
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